Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll:
Universität Chemnitz. Vorsitzender des Prüfungsausschusses des Instituts für Europäische Geschichte:

„lieber herr hopf,
das erste buch ist immer ein besonderes ereignis - und so möchte ich ihnen dazu von herzen gratulieren - dies um so mehr, als sie ein thema aufgreifen, das fortwährende relevanz besitzt. sie sind, ausweislich ihres lebenslaufes, ein origineller kopf, der rundumblickt, einen weiten horizont ausmisst, sich jedoch nicht im allerweltsgerede verliert, sondern die kraft und fähigkeit zur konzentration besitzt, wovon das erste kapitel zeugt.
der frühe beitrag der arabischen welt zum projekt der aufklärung scheint mir besonders wichtig und wird von ihnen ja auch entsprechend herausgestellt. doch, leider, ist der islam dabei stehen geblieben und zählt heute wohl zu jenen weltgrößen, die mit am meisten anti-aufklärerisches gut vertreiben und verbreiten...
gut finde ich ihre ambivalente einschätzung oliver cromwells - nicht jeder republikaner ist ein aufgeklärter fortschrittsfreund, könig charles II., der ihm folgte, war da viel kulanter, und noch heute verbinden die briten mit dem begriff "republik" ihre erste und bisher einzige diktatur-erfahrung. […]insgesamt möchte ich sie ermutigen, auf dem eingeschlagenen weg fortzufahren. ich bin mir ziemlich sicher, daß ihre ausführungen "rund" werden und gehör finden.
herzliche grüße sendet ihnen für heute
ihr
frank-lothar kroll“