Rolf Bergmeier:

Oberst a.D., Historiker, Autor zahlreicher Bücher:

„keine sachlichen Schwächen erkennen können. Mehr denn je scheinen mir interkulturelle Aspekte eine wachsende Rolle im internationalen Geschehen zu spielen. Ich wünsche Ihrem Beitrag dazu eine breite Verbreitung…“

Noch einmal Rolf Bergmeier:

„…ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mammutwerk. […] Wer „abendländisch-christliche“ Kultur beurteilen will, muss sie an der islamischen Parallelkultur und an der antiken Vorgängerkultur messen. […] tausend Jahre hat die Kirche Urkunden geschrieben, neue entworfen und andere verändert. Das Bild, das dabei herausgekommen ist, hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Und die kritikarme Übernahme dieses kontaminierten Bildes ist nicht nur für das Ansehen der Geschichtswissenschaften schädlich, sondern auch für den Staat, dessen Politiker allzu häufig fragwürdigen Behauptungen folgen. […] Wir wissen doch aus den sozialistischen, kommunistischen oder maoistischen Epochen, dass stramme Ideologien die Kreativität und den Innovationsgeist eines ganzen Volkes lähmen können. […] Jeder forscht und lehrt in seinem Bereich. […] Interdisziplinäres und konzeptuelles Denken wird hinten angestellt. Je begrenzter, um so „wissenschaftlicher“ der Beitrag. […] müssen lernen in europäischen Dimensionen zu denken. […] Nur dann, wenn man in größeren Einheiten zu denken bereit ist, können Althistoriker und Mediävisten mehr zu dem großen Thema Europa beisteuern als bisher. Ihr Werk ist ein europäisches. Meinen Glückwunsch.“